Ein neuartiges Kompressionsgerät ist seit kurzer Zeit in unserer Klinik erfolgreich im Einsatz. Die Skoliosespezialisten aus Bad Sobernheim nutzen diese Neuentwicklung aus Spanien zur Aufrichtung verkrümmter Wirbelsäulen. Mit Erfolg, wie die Klinikleitung nach den Auswertungen der ersten Erfahrungsmonate mitteilt. Durch computergesteuerten mechanischen
Druck und folgende Entlastungsintervalle wird die Wirbelsäulenseitverbiegung der
Skoliosepatienten bekämpft. Ziel der FEDTherapie ist es, daß Rückrat durch F (Fixation
= Feststellung), E (Elongation = Streckung) und Die Dokumentation der Behandlungserfolge wird durch optische Vermessung des Rückens mittels Formetric System gesichert. Den Patienten bleibt dadurch unnötige Strahlenbelastung erspart, was besonderes im Kindes- und Jugendalter bei Skolioseverlaufskontrollen einen unschätzbaren Gewinn darstellt. |
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Therapieablauf Nach eingehender Untersuchung des Patienten und Bestimmung des Scheitelwirbels begibt sich der Patient in die Systemeinheit. Er zieht die Weste an und wird durch Betätigen des Elektromotors gestreckt. Danach erfolgt das Anlegen der Beckenfixatoren und der Fixation auf der Konkavseite der Krümmung. Hierauf erfolgt das Anlegen des für die Derotation wichtigen Fixators am frontalen unteren Rippenbogen der Konkavseite. Hierbei wird der Patient angehalten seine "Paketbrust" nach vorne zu drehen. Zuletzt wird der Kompressionsstempel in Höhe des Scheitelwirbels angelegt. Eine Behandlungseinheit dauert insgesamt 20 Minuten, es wird jeweils 15 Sekunden komprimiert, gefolgt von 15 Sekunden Entspannung. Während der Entspannungsphasen wird der Patient angehalten, die erreichte Derotation aktiv zu halten. Wir führen insgesamt 6 Behandlungseinheiten durch. H. J. Schaar |
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